Das Tram Hardbrücke

Es soll eine Tramverbindung geben vom Hardplatz vorbei am Bahnhof Hardbrücke und dort wieder eine Rampe hinunter zur Kreuzung Pfingstweidstrasse/Hardstrasse. Das Tram soll dabei die bewährten Bus-Spuren benutzen; die Spuren für den Autoverkehr bleiben vollständig erhalten.

Vielen Dank

Von Feuerthalen im Norden (69% Ja) bis Hütten (58% Ja) im Süden des Kantons Zürich haben die Stimmberechtigten mit einem Ja-Anteil von 66% die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Tramerschliessung des Bahnhofes Hardbrücke anerkannt.
Viele dieser Menschen kennen die Situation der vollen Strasse und der übervollen Busse an dieser Stelle selber, weil auch sie zu Arbeit & Freizeit in Züri-West verkehren. Die einzige Lösung kann darin liegen, auf den bestehenden Busspuren auch ein Tram fahren zu lassen, das den kommenden Mehrverkehr in dieser Boom-Region mitträgt.
Ein Nein hätte den Druck auf die Strasse erhöht, nicht nur zum Leidwesen der Anwohnerinnen und Anwohner (79% Ja in Zürich4&5).

Wir freuen uns darum über den weisen Entscheid das Zürcher Souveräns.

Hier würde das Tram gebaut.Das Tram Hardbrücke ist nicht zu verwechseln mit den Ideen für ein Rosengarten-Tram von Wipkingen hinauf an den Bucheggplatz. Das wäre ein ganz anderes Projekt. Die Grafik rechts zeigt auf, welche Gebiete von diesen beiden nicht voneinander abhängigen Vorhaben betroffen sind. Das Tram Hardbrücke macht in jedem Fall, unabhängig von einem Rosengartentram, Sinn.

Bessere Verbindung der Stadtquartiere

Die Quartiere beidseits der Bahngeleise sind ungenügend verbunden.
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Stadtkreis 4 in den Kreis 5 möchte, ist gezwungen am Albisrieder- oder am Hardplatz in einen Bus umzusteigen um auf der anderen Seite der Bahngeleisanlagen wieder den Bus zu verlassen und unter der Hardbrücke in das Tram umzusteigen, das einen schlussendlich zum Ziel im "Foifi" bringt. Oder umgekehrt. Das ist nicht ein gutes Angebot.
Weil immer mehr Menschen in den boomenden Stadtkreisen 4 und 5 Wohn- beziehungsweise Arbeitsraum beziehen, betrifft diese unbefriedigende Situation zunehmend mehr Menschen. Darum ist jetzt Handlungsbedarf angezeigt.

Das Bus-System ist hier am Anschlag

Weil in Zürich West immer mehr neue Wohnungen und immer mehr neue Arbeitsplätze entstehen, bekommt der Bahnhof Hardbrücke eine immer grössere Bedeutung.
Zur Zeit benutzen rund 45'000 Menschen pro Tag diese S-Bahn Station. Bis in rund 10 Jahren werden gegen 70'000 Personen pro Tag diese Bahnstation benutzen. Die meisten davon müssen mit einem Feinverteiler-Angebot ab der Bahnstation weiter befördert werden in die Quartiere hinein beziehungsweise aus den Quartieren auf die Bahn. Für so grossen Personenandrang sind Busse nicht mehr ausreichend. Und es können nicht einfach immer mehr Busse eingesetzt werden, weil sie sich sonst an den Bus-Knotenpunkten - wie etwa am Bucheggplatz - gegenseitig behindern.

Illustration der VBZAuch ist es im Betrieb teuer, 2 bis 3 Busse inklusive Fahrpersonal zu betreiben, wenn die gleiche Leistung von nur einem Tram mit nur einem Chauffeuer geleistet werden kann: Ein Cobra-Tram nimmt mehr als doppelt so viele Passagiere auf wie ein Gelenk-Trolleybus! Langfristig gesehen, kann mit dem Tram Hardbrücke so sogar Geld gespart werden.

Vorinvestitionen nutzen

Ein Vorhaben wie das Tram Hardbrücke entsteht nicht "über Nacht".
Schon seit Jahren laufen Vorbereitungen dazu. Bei der Sanierung der Hardbrücke in den vergangenen Jahren sind bereits für 2 Mio. Franken Vorinvestitionen getätigt worden. Beispielsweise wurden die Rampen, namentlich die Rampe von der Pfingstweidstrasse auf die Hardbrücke hinauf, bereits Tram-tauglich gebaut.

2013 hat der Zürcher Gemeinderat (Parlament) dem Beitrag der Stadt an das Projekt zugestimmt. Noch für 2014 steht in Aussicht, dass auch ein Bundesbeitrag gesprochen wird. Der vorgesehene Beitrag des Kantons Zürich, dem das Kantonsparlament bereits üebrdeutlich zugestimmt hat, würde aus dem sowieso für Projekte des Öffentlichen Verkehres reservierten "Fonds für die Förderung des ÖV" entnommen. Zusätzliche Steuergelder sind also gar nicht mehr nötig.

Behinderung des Strassenverkehrs?

Fast täglich staut sich der Strassenverkehr auf der Hardbrücke.
Allerdings sind die Staus fast immer im nördlichen Teil der Hardbrücke, dort wo die Hardstrasse ab dem Escher-Wyss-Platz zum Bucheggplatz führt. Auf dem Teil der Hardbrücke wo das Tram Hardbrücke vorgesehen ist, gibt es einen Viertel weniger Strassenverkehr wie auf dem staugefährdeten nördlichen Teil.

Hardbrücke Tram StreckeGrundsätzlich ist der Strassenverkehr auf der Hardbrücke ist seit je begrenzt durch die Zubringer-Knoten an Albisriederplatz, Bucheggplatz und der Kreuzung Hard-/Pfingstweidstrasse. Diese Knoten lassen es zu, dass maximal 1'900 Fahrzeuge pro Stunde die Hardbrücke befahren. An diesen Knoten wird sich wegen dem Tram Hardbrücke aber gar nichts ändern. Die Höchstzahl der Fahrzeuge, die überhaupt auf die Hardbrücke fahren können bleibt also gleich.
Weil aber auf der Strecke zwischen (B) und (E) in der Karte links nur 3/4 so viel Verkehr herrscht, wie nördlich davon auf dem Abschnitt zum Bucheggplatz, können bei (B) und (E) problemlos zwei Lichtsignalisationen eingebaut werden, welche alle paar Minuten ein Tram kreuzen lassen.

Bei (B) besteht heute schon ein nicht geregelter Fussgängerübergang, der eher mehr Verkehrsbeeinträchtigung verursacht, als wenn der Übergang dank dem Tram Hardbrücke eine Lichtsignalisation bekommt.

Die Strecke des Tram Hardbrücke

A - Neugestaltung des Hardplatzes.
B - Beim Hardplatz kreuzt die Tramlinie vom Bhf. Hardbrücke (D) her die Hardstr.
C - Auf der Hardbrücke fährt das Tram auf der heutigen Busspur. Die Spuren für den Autoverkehr bleiben bestehen.
D - Die Bushaltestelle am Bahnhof Hardbrücke wird ausgebaut (verlängert)
E - Nördlich der Haltestelle Bhf. Hardbrücke kreuzt die Tramlinie in Richtung (G) die Strasse auf der Brücke.
F - Die bestehende, schon genug breite Rampe wird genutzt um das Tram hinunter zur Pfingstweidstrasse zu führen.
G - Unter der Hardbrücke schliesst das Tram an die bestehenden Tramgeleise an.
H - Südöstlich vom Hardplatz schliesst das Tram an die bestehenden Tramgeleise an.

Weil die Rampe (F) nun vom Tram genutzt wird, fährt auch der Strassenverkehr in Richtung Albisriederplatz neu über die Geroldrampe auf die Brücke. Verkehrszählungen an diesen Stellen haben gezeigt, dass dies ohne Probleme möglich ist. Die nötige Verkehrssteuerung wird abgestimmt mit den Tram-/Strassenkreuzungen (B) und (E).

Zum Tram Hardbrücke sagen JA die Parteien:
albdpcvpeduevpfdpglpgpsp

JA zur Vorlage Tram Hardbrücke!
 
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Aktualisiert am 10.11.2014